Sprüche

Sprüche 14

Schlachter 1951
1

Der Frauen Weisheit baut ihr Haus, die Torheit reißt es ein mit eigenen Händen.

💡 Andacht
2

Wer in seiner Redlichkeit wandelt, fürchtet den HERRN; wer aber verkehrte Wege geht, verachtet ihn.

💡 Andacht
3

Im Munde des Narren ist eine Rute für[seinen] Hochmut, aber die Weisen behüten ihre Lippen.

💡 Andacht
4

Wo keine Rinder sind, da bleibt die Krippe rein; die Kraft des Ochsen aber verschafft großen Gewinn.

💡 Andacht
5

Ein treuer Zeuge lügt nicht; aber ein falscher Zeuge lügt, so viel er kann.

💡 Andacht
6

Sucht ein Spötter Weisheit, so findet er keine; der Verständige aber begreift leicht.

💡 Andacht
7

Gehe weg von dem dummen Menschen! Du hörst doch nichts Gescheites von ihm.

💡 Andacht
8

Die Weisheit läßt den Klugen merken, welchen Weg er gehen soll; aber die Torheit der Narren betrügt sie selbst.

💡 Andacht
9

Der Toren spottet das Schuldopfer; unter den Redlichen aber herrscht gutes Einvernehmen.

💡 Andacht
10

Das Herz kennt seinen eigenen Kummer, und in seine Freude soll sich kein Fremder mischen!

💡 Andacht
11

Das Haus der Gottlosen wird zerstört; aber die Hütte der Redlichen wird aufblühen.

💡 Andacht
12

Es gibt einen Weg, der dem Menschen richtig scheint; aber sein Ende ist der Weg zum Tod.

💡 Andacht
13

Auch beim Lachen kann das Herz Kummer empfinden, und die Freude kann enden in Traurigkeit.

💡 Andacht
14

Ein abtrünniges Herz bekommt genug von seinen eigenen Wegen und ebenso ein guter Mensch von seinem Tun.

💡 Andacht
15

Der Einfältige glaubt jedem Geschwätz; aber der Kluge gibt auf seine Schritte acht.

💡 Andacht
16

Der Weise ist vorsichtig und weicht vom Bösen; aber der Tor istübermütig und sorglos.

💡 Andacht
17

Ein Ungeduldiger macht Dummheiten, und ein boshafter Mensch macht sich verhaßt.

💡 Andacht
18

Dummheit ist das Erbteil der Einfältigen, Erfahrung die Krone der Klugen.

💡 Andacht
19

Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Gottlosen bei den Toren der Gerechten.

💡 Andacht
20

Ein Armer wird sogar von seinem Nächsten gehaßt; ein Reicher aber hat viele Liebhaber.

💡 Andacht
21

Seinen Nächsten verachten ist Sünde, aber wohl dem, der sich des Elenden erbarmt!

💡 Andacht
22

Werden nicht irre gehen, die Böses schmieden? Gnade aber und Wahrheit widerfahre dem, der gute Absichten hat!

💡 Andacht
23

Wo man sich alle Mühe gibt, da istÜberfluß; aber wo man nur Worte macht, da herrscht Mangel.

💡 Andacht
24

Reichtum ist der Weisen Krone; aber die Narren haben nichts als Dummheit.

💡 Andacht
25

Ein treuer Zeuge rettet Seelen; ein Lügner aber ist ein Betrüger.

💡 Andacht
26

In der Furcht des HERRN liegt starkes Vertrauen; Er wird auch den Kindern eine Zuflucht sein.

💡 Andacht
27

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Stricke des Todes.

💡 Andacht
28

In der Menge des Volkes besteht des Königs Schmuck; aber das Schwinden der Bevölkerung ist des Fürsten Untergang.

💡 Andacht
29

Der Langmütige hat viel Verstand, der Jähzornige aber begeht große Torheiten.

💡 Andacht
30

Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben; aber Eifersucht ist Knochenfraß.

💡 Andacht
31

Wer den Schwachen unterdrückt, beschimpft seinen Schöpfer; wer Ihn aber ehren will, erbarmt sich des Armen.

💡 Andacht
32

Der Gottlose wird durch seine Bosheit gestürzt; der Gerechte aber ist auch im Tode getrost.

💡 Andacht
33

Die Weisheit wohnt im Herzen des Verständigen, sie bezeugt sich auch am Gewissen der Toren.

💡 Andacht
34

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; die Sünde aber ist der Völker Schande.

💡 Andacht
35

Ein König hat Wohlgefallen an einem verständigen Knechte; sein Zorn aber trifft einen Schändlichen.

💡 Andacht