» Die Tränen der Stadt «
» HERR, schaue her und siehe: Wem hast du also getan? Sollten denn Frauen ihre eigene Leibesfrucht essen, die Kindlein ihrer Pflege? Sollten wirklich Priester und Propheten im Heiligtum des Herrn erschlagen werden? «
Schlachter 1951
Herr, schaue her und siehe: Wem hast du also getan? Sollten denn Frauen ihre eigene Leibesfrucht essen, die Kindlein ihrer Pflege? Sollten wirklich Priester und Propheten im Heiligtum des Herrn erschlagen werden?
Gedanken zum Bibeltext
Dieser Vers zeigt die Schmerzen und Verzweiflung der Stadt Jerusalem vor dem Zorn Gottes. Er fragt nach der gerechten Strafe und die Ungerechtigkeit, die durch die Vernichtung der Stadt und ihrer Bevölkerung entstanden ist. Der Text betont die Tränen der Frauen, die ihre Kinder essen müssen, und die Verzweiflung der Priester und Propheten. Dieser Vers ermutigt uns, die Schmerzen unserer Zeit zu erkennen und nach Gerechtigkeit zu suchen.