» Nichts Bleibendes unter der Sonne «
» Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles eitel und ein Haschen nach Wind und nichts Bleibendes unter der Sonne! «
Schlachter 1951
Der Prediger sieht alle seine Werke als eitel und nichts Bleibendes unter der Sonne. Er lernt, dass auch die Weisheit und Reichtum nur vorübergehend sind.
Gedanken zum Bibeltext
Der Prediger stellt fest, dass alles, was er mit Mühe und Weisheit errichtet hat, in der Zeit vergessen wird. Er erkundigt sich nach dem Sinn seiner großen Bemühungen und findet heraus, dass es nichts Bleibendes unter der Sonne gibt. Dieser Entschluss zeigt, dass wir uns nicht auf die Dauer mit unseren Werken beschäftigen sollten, sondern stattdessen auf dasjenige, was wirklich bleibend ist: die Liebe zu Gott und die Gnade seiner Weisheit. Wir sollten uns daran erinnern, dass alles, was wir tun, nur ein Teil des Schicksals ist, das von Gott bestimmt wird.