» Die Stimme der Ungerechtigkeit «
» Aus den Städten ertönt das Geschrei der Sterbenden, und die Seele der Erschlagenen schreit; aber Gott achtet nicht des Unrechts. «
Schlachter 1951
Gott achtet nicht des Unrechts, obwohl die Schreie der Verwundeten hören. Dies lässt uns nachdenken über die Gerechtigkeit in der Welt.
Gedanken zum Bibeltext
Der Vers Hiob 24,12 zeigt uns, dass Gott selbst das Ungerechtige erlaubt und nicht daran interviert. Dies kann uns beunruhigen, aber es ist auch eine Erleuchtung: Gott lässt die Welt so sein, damit wir selbst nachdenken und handeln können. Wir sollten daher versuchen, gerecht zu sein, obwohl Gott das Letzte der Sache ist. Das Ungerechtige wird nicht von Gott verhindert, sondern durch uns selbst geschaffen.