1. Mose 38,21

» Die Wahrheit über Tamar und Juda «

» Da fragte er die Leute an jenem Ort und sprach: Wo ist die Dirne, die bei Enaim am Wege saß? Sie antworteten: Es ist keine Dirne hier gewesen! «

Schlachter 1951

Fokus-Gedanke

Juda war neugierig und wollte sich mit einer Kanaanitischen Frau verbinden. Tamar, die Witwe seines Bruders Sela, hatte keine Wahl und fand einen Weg, ihre Schwangerschaft zu beweisen.

Gedanken zum Bibeltext

Dieses Kapitel zeigt uns, wie schwierig es sein kann, in schwierigen Situationen zu handeln. Juda war neugierig und wollte sich mit einer Kanaanitischen Frau verbinden. Tamar, die Witwe seines Bruders Sela, hatte keine Wahl und fand einen Weg, ihre Schwangerschaft zu beweisen. Sie bedachte sich als Dirne und setzte sich ans Tor von Enaim, am Wege nach Timna. Juda glaubte, sie sei eine Dirne und kam zu ihr, ohne dass er wusste, dass es sich um seine Tochter handelte. Tamar war mutig und fand einen Weg, ihre Schwangerschaft zu beweisen. Sie ließ ihren Schleier ab und legte wieder ihre Witwenkleider an, bevor sie Juda zurückzog. Juda sandte den Ziegenbock durch seinen Freund, den Adullamiter, um das Pfand von dem Weibe zurückzuerhalten; aber er fand sie nicht. Tamar behielt das Pfand für sich und war nicht zuschanden. Sie sprach: "Untersuche doch, wem gehört dieser Ring und die Schnur und der Stab?" Juda sah genauer zu und sprach: "Sie ist gerechter als ich; denn ich habe sie nicht meinem Sohn Sela gegeben! Doch erkannte er sie nicht mehr." Diese Geschichte zeigt uns, dass wir in schwierigen Situationen mutig sein sollten und dass wir unsere Werte beibehalten sollten, auch wenn es uns schwer fällt.

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Journal-Impuls

» Wie können wir in schwierigen Situationen mutig sein und unsere Werte beibehalten? «

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