Philipper

Philipper 2

Schlachter 1951
1

Gibt es nun irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen,

💡 Andacht
2

so machet meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines bedacht seid,

💡 Andacht
3

nichts tut aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst,

💡 Andacht
4

indem jeder nicht nur das Seine ins Auge faßt, sondern auch das des andern.

💡 Andacht
5

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war,

💡 Andacht
6

welcher, da er sich in Gottes Gestalt befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein;

💡 Andacht
7

sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschenähnlich wurde,

💡 Andacht
8

und in seineräußern Erscheinung wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod, ja bis zum Kreuzestod.

💡 Andacht
9

Darum hat ihn auch Gottüber alle Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, derüber allen Namen ist,

💡 Andacht
10

damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,

💡 Andacht
11

und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

💡 Andacht
12

Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch vielmehr in meiner Abwesenheit, vollendet eure Rettung mit Furcht und Zittern;

💡 Andacht
13

denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach Seinem Wohlgefallen.

💡 Andacht
14

Tut alles ohne Murren und Bedenken,

💡 Andacht
15

damit ihr unsträflich seid und lauter, untadelige Gotteskinder, mitten unter einem verdrehten und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt,

💡 Andacht
16

indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm auf den Tag Christi, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.

💡 Andacht
17

Sollte ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werdenüber dem Opfer und dem Gottesdienst eures Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen;

💡 Andacht
18

gleicherweise sollt auch ihr froh sein und euch mit mir freuen!

💡 Andacht
19

Ich hoffe aber in dem Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit ich ermutigt werde, wenn ich erfahre, wie es um euch steht.

💡 Andacht
20

Denn ich habe sonst niemand von gleicher Gesinnung, der so redlich für eure Anliegen sorgen wird;

💡 Andacht
21

denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist!

💡 Andacht
22

Wie er sich aber bewährt hat, das wisset ihr, daß er nämlich, wie ein Kind dem Vater, mit mir Dienst getan hat für das Evangelium.

💡 Andacht
23

Diesen nun hoffe ich sofort zu senden, sobald ich absehen kann, wie es mit mir gehen wird.

💡 Andacht
24

Ich bin aber voll Zuversicht im Herrn, daß auch ich selbst bald kommen werde.

💡 Andacht
25

Doch habe ich es für notwendig erachtet, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, der auch als euer Gesandter und Diener meiner Not mir zu Hilfe kam, zu euch zu senden;

💡 Andacht
26

denn er hatte Verlangen nach euch allen und war bekümmert, weil ihr gehört hattet, daß er krank gewesen sei.

💡 Andacht
27

Er war auch wirklich todkrank; aber Gott hat sich seiner erbarmt, und nicht nurüber ihn, sondern auchüber mich, damit ich nicht eine Traurigkeit um die andere hätte.

💡 Andacht
28

Desto schleuniger habe ich ihn nun gesandt, damit ihr durch seinen Anblick wieder froh werdet und auch ich weniger Traurigkeit habe.

💡 Andacht
29

So nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche Männer in Ehren;

💡 Andacht
30

denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode nahe gekommen, da er sein Leben dransetzte, um mir zu dienen an eurer Statt.

💡 Andacht