1. Korinther

1. Korinther 10

Schlachter 1951
1

Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht lasset, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer hindurch gegangen sind.

💡 Andacht
2

Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer,

💡 Andacht
3

und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken;

💡 Andacht
4

denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.

💡 Andacht
5

Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt.

💡 Andacht
6

Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat.

💡 Andacht
7

Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht:«Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.»

💡 Andacht
8

Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tage ihrer dreiundzwanzigtausend.

💡 Andacht
9

Lasset uns auch nicht Christus versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.

💡 Andacht
10

Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.

💡 Andacht
11

Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.

💡 Andacht
12

Darum, wer sich dünkt, er stehe, der sehe wohl zu, daß er nicht falle!

💡 Andacht
13

Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; der wird euch nichtüber euer Vermögen versucht werden lassen, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, daß ihr sie ertragen könnt.

💡 Andacht
14

Darum, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst!

💡 Andacht
15

Ich rede mit Verständigen; beurteilet ihr, was ich sage:

💡 Andacht
16

Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi?

💡 Andacht
17

Denn ein Brot ist es, so sind wir, die vielen, ein Leib; denn wir sind alle des einen Brotes teilhaftig.

💡 Andacht
18

Sehet an das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Opferaltar?

💡 Andacht
19

Was sage ich nun? Daß das Götzenopfer etwas sei, oder daß ein Götze etwas sei?

💡 Andacht
20

Nein, aber daß sie das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, daß ihr in Gemeinschaft der Dämonen geratet.

💡 Andacht
21

Ihr könnet nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnet nicht am Tische des Herrn teilhaben und am Tische der Dämonen!

💡 Andacht
22

Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir stärker als er?

💡 Andacht
23

Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles!

💡 Andacht
24

Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern.

💡 Andacht
25

Alles, was auf dem Fleischmarkt feil ist, das esset, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen;

💡 Andacht
26

denn«die Erde ist des Herrn und was sie erfüllt».

💡 Andacht
27

Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einladet und ihr hingehen wollt, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, und forschet nicht nach um des Gewissens willen.

💡 Andacht
28

Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Götzenopferfleisch! so esset es nicht, um deswillen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen.

💡 Andacht
29

Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern; denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines andern gerichtet werden?

💡 Andacht
30

Wenn ich es dankbar genieße, warum sollte ich gelästert werdenüber dem, wofür ich danke?

💡 Andacht
31

Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre!

💡 Andacht
32

Seid unanstößig den Juden und Griechen und der Gemeinde Gottes,

💡 Andacht
33

gleichwie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht suche, was mir, sondern was vielen frommt, damit sie gerettet werden.

💡 Andacht