Römer

Römer 8

Schlachter 1951
1

So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind.

💡 Andacht
2

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

💡 Andacht
3

Denn was dem Gesetz unmöglich war(weil es durch das Fleisch geschwächt wurde), das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleische verdammt, indem er seinen Sohn sandte in derÄhnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen,

💡 Andacht
4

damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.

💡 Andacht
5

Denn die nach dem Fleische leben, sinnen auf das, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste leben, auf das, was des Geistes ist.

💡 Andacht
6

Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Friede,

💡 Andacht
7

darum, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, sie kann es auch nicht.

💡 Andacht
8

Die aber im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen.

💡 Andacht
9

Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt; wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

💡 Andacht
10

Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

💡 Andacht
11

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

💡 Andacht
12

So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleische nicht schuldig, nach dem Fleische zu leben!

💡 Andacht
13

Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben.

💡 Andacht
14

Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.

💡 Andacht
15

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater!

💡 Andacht
16

Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.

💡 Andacht
17

Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn anders wir mit ihm leiden, auf daß wir auch mit ihm verherrlicht werden.

💡 Andacht
18

Denn ich halte dafür, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht in Betracht kommen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.

💡 Andacht
19

Denn die gespannte Erwartung der Kreatur sehnt die Offenbarung der Kinder Gottes herbei.

💡 Andacht
20

Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin,

💡 Andacht
21

daß auch sie selbst, die Kreatur, befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

💡 Andacht
22

Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;

💡 Andacht
23

und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unsres Leibes.

💡 Andacht
24

Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, das hofft er doch nicht mehr!

💡 Andacht
25

Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir es ab in Geduld.

💡 Andacht
26

Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern.

💡 Andacht
27

Der aber die Herzen erforscht, weiß, was des Geistes Sinn ist; denn er vertritt die Heiligen so, wie es Gott angemessen ist.

💡 Andacht
28

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

💡 Andacht
29

Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbilde seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

💡 Andacht
30

Welche er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, welche er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, welche er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.

💡 Andacht
31

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?

💡 Andacht
32

Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

💡 Andacht
33

Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott, der sie rechtfertigt?

💡 Andacht
34

Wer will verdammen? Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der uns auch vertritt?

💡 Andacht
35

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?

💡 Andacht
36

Wie geschrieben steht:«Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, wir sind geachtet wie Schlachtschafe!»

💡 Andacht
37

Aber in dem allenüberwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat!

💡 Andacht
38

Denn ich binüberzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

💡 Andacht
39

weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!

💡 Andacht