Sprüche

Sprüche 20

Schlachter 1951
1

Der Wein, das starke Getränk, machtübermütig und wild, und keiner, der sich damit berauscht, wird weise.

💡 Andacht
2

Der König ist zu fürchten wie ein brüllender Löwe; wer sich seinen Zorn zuzieht, verwirkt sein Leben.

💡 Andacht
3

Abzulassen vom Zank ist für den Mann eine Ehre; jeder Narr aber kann die Zähne zeigen.

💡 Andacht
4

Im Herbst will der Faule nicht pflügen; begehrt er dann in der Ernte, so ist nichts da!

💡 Andacht
5

Tiefes Wasser ist der Rat im Herzen eines Mannes; ein verständiger Mann aber schöpft es aus.

💡 Andacht
6

Viele Menschen werden gnädige Herren genannt; wer findet aber einen treuen Mann?

💡 Andacht
7

Ein Gerechter, der in seiner Unsträflichkeit wandelt, wohlgehe es seinen Kindern nach ihm!

💡 Andacht
8

Ein König, der auf dem Richterstuhl sitzt, findet mit seinen Augen jeden Bösen heraus.

💡 Andacht
9

Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, ich bin rein geworden von meiner Sünde?

💡 Andacht
10

Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, die sind beide dem HERRN ein Greuel!

💡 Andacht
11

Schon ein Knabe gibt durch seine Handlungen zu erkennen, ob er lauter und redlich werden will.

💡 Andacht
12

Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die hat beide der HERR gemacht.

💡 Andacht
13

Liebe den Schlaf nicht, sonst wirst du arm; tue deine Augen auf, so hast du zu essen genug!

💡 Andacht
14

💡 Andacht
15

Es gibt Gold und viele Perlen; aber ein kostbares Geschmeide sind verständige Lippen.

💡 Andacht
16

Nimm ihm sein Kleid; denn er hat sich für einen Fremden verbürgt; und statt der Unbekannten pfände ihn aus!

💡 Andacht
17

Erschwindeltes Brot schmeckt dem Manne süß; aber hernach wird sein Mund voll Kies.

💡 Andacht
18

Pläne kommen durch Beratung zustande, und mitÜberlegung führe Krieg!

💡 Andacht
19

Ein umhergehender Verleumder plaudert Geheimnisse aus; darum, weil er das Maul nicht halten kann, laß dich gar nicht mit ihm ein!

💡 Andacht
20

Wer seinem Vater und seiner Mutter flucht, dessen Leuchte wird erlöschen in der dichtesten Finsternis.

💡 Andacht
21

Ein Erbe, das man zuerst kaum erwarten mag, wird schließlich nicht gesegnet sein.

💡 Andacht
22

Du sollst nicht sagen:«Ich will Böses vergelten!» Harre des HERRN, der wird dir helfen!

💡 Andacht
23

Zweierlei Gewicht ist dem HERRN ein Greuel, und falsche Waage ist nicht gut.

💡 Andacht
24

Vom HERRN hangen die Schritte des Mannes ab; was versteht der Mensch von seinem Weg?

💡 Andacht
25

Es ist dem Menschen ein Fallstrick,überstürzt zu rufen:«Geweiht!» und erst nach dem Gelübde zuüberlegen.

💡 Andacht
26

Ein weiser König worfelt die Gottlosen und zerdrischt sie mit dem Rad.

💡 Andacht
27

Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des HERRN; sie durchforscht alle Kammern des Leibes.

💡 Andacht
28

Gnade und Wahrheit werden den König behüten; durch Gnade befestigt er seinen Thron.

💡 Andacht
29

Der Jünglinge Zier ist ihre Kraft, und der Greise Schmuck ist ihr graues Haar.

💡 Andacht
30

Blutige Striemen reinigen vom Bösen, und Schläge treffen die Kammern des Leibes.

💡 Andacht