Psalmen

Psalmen 56

Schlachter 1951
1

Dem Vorsänger.«Von der stummen Taube unter den Fremden.» Eine Denkschrift Davids; als ihn die Philister ergriffen zu Gat. O Gott, sei mir gnädig; denn es schnaubt ein Mensch wider mich, immerfort bekriegt und bedrängt er mich!

💡 Andacht
2

Meine Widersacher schnauben den ganzen Tag, ja viele Hohe streiten wider mich.

💡 Andacht
3

Wenn mir angst ist, vertraue ich auf dich!

💡 Andacht
4

In Gott will ich rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich und habe keine Furcht; was kann Fleisch mir antun?

💡 Andacht
5

Täglich lauern sie auf meine Worte, auf mein Unglück gehen alle ihre Gedanken;

💡 Andacht
6

sie rotten sich zusammen, lauschen im Verborgenen, beobachten meine Tritte und lauern auf mein Leben.

💡 Andacht
7

Sollten sie bei ihrer Bosheit entrinnen? O Gott, stürze die Völker im Zorn!

💡 Andacht
8

Du zählst, wie oft ich fliehen muß; sammle meine Tränen in deinen Schlauch! Stehen sie nicht in deinem Buch?

💡 Andacht
9

Am Tage, da ich rufe, weichen meine Feinde zurück; das weiß ich, daß Gott für mich ist.

💡 Andacht
10

In Gott will ich rühmen das Wort, im HERRN will ich rühmen das Wort;

💡 Andacht
11

auf Gott vertraue ich und habe keine Furcht; was kann ein Mensch mir antun?

💡 Andacht
12

Die Gelübde, die ich dir, o Gott, gelobt, liegen auf mir; ich will dir Dankopfer bezahlen!

💡 Andacht
13

Denn hast du nicht meine Seele vom Tode errettet, meine Füße vom Gleiten, damit ich vor Gottes Angesicht wandle im Lichte des Lebens?

💡 Andacht