Hiob

Hiob 40

Schlachter 1951
1

Also antwortete der HERR dem Hiob und sprach:

💡 Andacht
2

Will der Tadler mit dem Allmächtigen hadern? Wer Gott zurechtweisen will, antworte nun!

💡 Andacht
3

Da antwortete Hiob dem HERRN und sprach:

💡 Andacht
4

Siehe, ich bin zu gering; was soll ich Dir antworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen!

💡 Andacht
5

Ich habe einmal geredet und kann es nicht verantworten, und zum zweitenmal will ich es nicht mehr tun!

💡 Andacht
6

Und der HERR antwortete dem Hiob aus dem Wetter und sprach:

💡 Andacht
7

Gürte doch deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen; sage her!

💡 Andacht
8

Willst du mir mein Recht absprechen, mir Ungerechtigkeit nachweisen, damit du gerecht seiest?

💡 Andacht
9

Ist denn dein Arm dem Arme Gottes gleich, oder sprichst du mit Donnerstimme wie er?

💡 Andacht
10

Bekleide dich doch mit Macht und Majestät und umgib dich mit Herrlichkeit und Glanz!

💡 Andacht
11

Ergieße deines Zornes Fluten, siehe an jeden Stolzen und demütige ihn!

💡 Andacht
12

Siehe an jeden Stolzen, erniedrige ihn und reiß die Gottlosen herunter!

💡 Andacht
13

Begrabe sie miteinander im Staub, umhülle ihre Angesichter mit Finsternis!

💡 Andacht
14

Dann will auch ich dich preisen, daß deine Rechte dir geholfen hat.

💡 Andacht
15

Siehe doch das Flußpferd, das ich gemacht habe wie dich: Gras frißt es wie ein Ochs!

💡 Andacht
16

Siehe doch, welche Kraft in seinen Lenden liegt und welche Stärke in den Sehnen seines Bauches!

💡 Andacht
17

Es biegt seinen Schweif wie eine Zeder; die Sehnen seiner Lenden sind fest verschlungen.

💡 Andacht
18

Seine Knochen sind wie eiserne Röhren, seine Schenkel wie geschmiedete Stäbe.

💡 Andacht
19

Es ist der Erstling der Wege Gottes; der es gemacht hat, reichte ihm sein Schwert.

💡 Andacht
20

Denn Futter tragen ihm die Berge, wo alle Tiere des Feldes spielen.

💡 Andacht
21

Unter Lotosgebüschen liegt es, versteckt im Rohr und Sumpf.

💡 Andacht
22

Lotosgebüsche decken es mit ihrem Schatten, die Weiden des Baches umgeben es.

💡 Andacht
23

Siehe, der Strom trittüber seine Ufer! Es fürchtet sich nicht; es bleibe wohl ruhig, wenn ein Jordan sich in seinen Mund ergöße!

💡 Andacht
24

Fängt man es wohl vor seinen Augen? Kann man mit Stricken seine Nase durchbohren?

💡 Andacht