Hiob

Hiob 36

Schlachter 1951
1

Und Elihu fuhr fort und sprach:

💡 Andacht
2

Gedulde dich noch ein wenig, so will ich dich lehren, ich habe noch mehr zu reden für Gott.

💡 Andacht
3

Ich will mein Wissen weither holen und meinem Schöpfer Gerechtigkeit widerfahren lassen!

💡 Andacht
4

Denn wahrlich, meine Reden sind keine Lügen, du hast es mit einem ganz Verständigen zu tun!

💡 Andacht
5

Siehe, Gott ist mächtig, doch verachtet er niemand; groß ist die Kraft seines Herzens.

💡 Andacht
6

Den Gottlosen läßt er nicht leben, aber den Elenden schafft er Recht.

💡 Andacht
7

Er wendet seine Augen nicht ab von den Gerechten und setzt sie auf ewig mit Königen auf den Thron, damit sie herrschen.

💡 Andacht
8

Sind sie aber in Fesseln gebunden, in Banden des Elends gefangen,

💡 Andacht
9

so hält er ihnen ihre Taten und ihreÜbertretungen vor; denn sie haben sichüberhoben;

💡 Andacht
10

eröffnet ihr Ohr der Bestrafung und befiehlt ihnen, sich von der Bosheit abzukehren.

💡 Andacht
11

Wenn sie dann gehorchen und sich unterwerfen, so werden sie ihre Tage in Glück und ihre Jahre in Wohlfahrt beendigen.

💡 Andacht
12

Gehorchen sie aber nicht, so kommen sie um durchs Schwert und sterben dahin in ihrem Unverstand.

💡 Andacht
13

Denn die, welche ruchlosen Herzens sind, widersetzen sich; sie flehen nicht, wenn er sie gefesselt hat.

💡 Andacht
14

Ihre Seele stirbt in der Jugend und ihr Leben unter den Hurern.

💡 Andacht
15

Den Gedemütigten aber rettet er durch die Demütigung undöffnet durch die Trübsal sein Ohr.

💡 Andacht
16

Und auch dich lockt er aus der Enge in die Weite, da keine Not mehr sein wird, und an einen reichbesetzten Tisch.

💡 Andacht
17

Bist du aber vom Urteil des Gottlosen erfüllt, so werden Urteil und Gericht dich treffen.

💡 Andacht
18

Der Zorn verleite dich ja nicht zur Lästerung, und die Menge des Lösegeldes besteche dich nicht.

💡 Andacht
19

Wird er deinen Reichtum schätzen? Er achtet nicht auf Gold, noch auf alle Anstrengungen der Kraft.

💡 Andacht
20

Sehne dich nicht nach der Nacht, da Völker untergehen werden.

💡 Andacht
21

Hüte dich, wende dich nicht zum Bösen, denn dieses ziehst du dem Leiden vor.

💡 Andacht
22

Siehe, Gott ist erhaben in seiner Kraft, wo ist ein Lehrer wie er?

💡 Andacht
23

Wer will ihn zur Rede stellenüber seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: Du hast Unrecht getan?

💡 Andacht
24

Gedenke daran, sein Tun zu erheben; die Menschen sollen es besingen.

💡 Andacht
25

Alle Menschen sehen es ja, der Sterbliche schaut es von ferne.

💡 Andacht
26

Siehe, wie erhaben ist Gott! Wir aber verstehen ihn nicht; die Zahl seiner Jahre hat niemand erforscht.

💡 Andacht
27

Denn er zieht Wassertropfen herauf; sie träufeln als Regen aus seinem Dunst, den die Wolken rieseln lassen,

💡 Andacht
28

sie triefen auf viele Menschen herab.

💡 Andacht
29

Versteht man auch das Ausspannen der Wolken und das Krachen seines Gezelts?

💡 Andacht
30

Siehe, er breitet sein Licht um sich her aus und bedeckt die Gründe des Meeres;

💡 Andacht
31

denn damit richtet er die Völker und gibt Speise die Fülle.

💡 Andacht
32

Seine Hände bedeckt er mit Licht und gebietet ihm, zu treffen.

💡 Andacht
33

Sein Donnern kündigt ihn an, die Herde sein Heraufsteigen[im Gewitter].

💡 Andacht