Hiob

Hiob 35

Schlachter 1951
1

Und Elihu hob wieder an und sprach:

💡 Andacht
2

Hast du recht, wenn du sprichst:«Meine Gerechtigkeit kommt von Gott»,

💡 Andacht
3

und wenn du sagst:«Was macht es dir, und was schadet es mir, wenn ich sündige?»

💡 Andacht
4

Ich will dir eine Antwort geben und deinen Gefährten mit dir!

💡 Andacht
5

Siehe zum Himmel empor und betrachte ihn und schau die Wolken an, die höher sind als du!

💡 Andacht
6

Wenn du sündigst, was tust du ihm zuleide? Und sind deiner Missetaten viele, was schadest du ihm?

💡 Andacht
7

Bist du aber gerecht, was gibst du ihm, und was empfängt er von deiner Hand?

💡 Andacht
8

Aber ein Mensch wie du leidet unter deiner Sünde, und den Menschenkindern nützt deine Gerechtigkeit.

💡 Andacht
9

Sie seufzen unter den vielen Bedrückungen, sie schreien vor dem Arm des Gewaltigen.

💡 Andacht
10

Aber man denkt nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Loblieder gibt in der Nacht,

💡 Andacht
11

der uns mehr Belehrung zuteil werden ließ als den Tieren des Feldes und uns mehr Verstand gegeben hat als den Vögeln unter dem Himmel?

💡 Andacht
12

Jene schreien, und er sollte nicht hören trotz desÜbermutes der Bösen?

💡 Andacht
13

Sollte es umsonst sein, sollte Gott nicht hören und der Allmächtige es nicht sehen?

💡 Andacht
14

Auch wenn du sagst, du sehest ihn nicht, so liegt die Sache doch vor ihm; warte du nur auf ihn!

💡 Andacht
15

Und nun, weil sein Zorn noch nicht gestraft hat, sollte er deshalb das Verbrechen nicht sehr wohl wissen?

💡 Andacht
16

So hat also Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und aus lauter Unverstand so freche Reden geführt!

💡 Andacht